Noch im Frühjahr 2010 lagerte ein externer Dienstleister die Räder für das nordhessische Unternehmen ein, weil die Räumlichkeiten begrenzt waren. Nachdem das ehemalige VW-Vertriebszentrum frei wurde, übernahm die Glinicke-Gruppe die Räder- und Reifenlagerung für die acht Kasseler Autohäuser selbst.
Auf einer Fläche von ca. 900 m² wurde in nur 14 Tagen eine Regalanlage erbaut. Mit sechs Ebenen und einer Höhe von 4,5 Metern besitzt das Lagersystem eine Kapazität für insgesamt 4.500 Rädersätze. Die Vorteile des eingesetzten Stecksystems sind der schnelle Um- und Abbau sowie eine Erweiterung der vorhandenen Anlage. In nur wenigen Sekunden lässt sich das System auch für andere Rädergrößen verändern - und das ganz ohne Werkzeug.
Weitere nützliche Arbeitsgeräte sind die Reifenkarre, der Reifenwagen sowie Kommisioniergeräte. Um komplette Radsätze zu befördern, die von der esten bis zur dritten Ebene lagern, hilft die Reifenkarre. Für höher gelegene Räder wird das Kommissioniergerät eignesetzt. Dieses reicht bis zu einer Höhe von ca. fünf Metern. Durch die geringe Breite von 83 cm ist der Einsatz in engen Regal-
gängen möglich.
